Castelo de Marvão
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Ort: Marvão
Foto: Alentejo Promotion Office Marvão Castelo
Ort: Marvão
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Castelo de Marvão
Monumente
Das Kastell liegt in 843 m Höhe auf einem der höchsten Punkte des São-Mamede-Gebirges, dem sogenannten Sapoio-Berg. Der ziemlich steile Berg stellt eine günstige natürliche Verteidigungsstellung dar. Der Zugang ist nur von Osten möglich, wo innerhalb der Stadtmauern die Ortschaft entstand. Vom Kastell konnte man die Grenze und den spanischen Ort Valencia de Alcántara beobachten, von wo aus mehrmals die feindlichen Truppen in Portugal einmarschierten.
Das sehr gut erhaltene Kastell besteht aus mehreren aufeinander geschichteten Befestigungsanlagen aus unterschiedlichen, gut dokumentierten Bauperioden.
Aus der Zeit der christlichen Eroberung unter König Afonso II. (12. Jahrhundert) sind einige Mauerstücke, das romanische Portal des Bergfrieds, die Hintertür (die sogenannte 'Tür des Verrats') und die kleine Zisterne erhalten. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts ließ König Dinis Verbesserungs- und Verstärkungsarbeiten durchführen, sichtbar an den Portalen und der Einfriedung. Im 15. und 16. Jahrhundert verstärkte man die Eingänge, veränderte die Struktur des Bergfrieds so wie wir sie heute sehen, und baute die große Zisterne.
Die Bollwerke des 'Rodão'-Tores, des Stadttores, der kleinen Festung und der 'Rua Nova' sind zu einem späteren Zeitpunkt entstanden, nämlich im 17. Jahrhundert im Zuge einer Baukampagne, deren hauptsächliches Ziel in der Verbesserung der Verteidigungskapazität während der Kriege zwischen Portugal und Spanien zur Wiederherstellung der Unabhängigkeit (1640-68) bestand. Gegen Ende jenes Jahrhunderts wurden einige Ausrichtungen der Wachtürme verbessert und die Eingänge in das Burggelände verändert. Damals entstanden auch die mittlerweile verschwundenen Zitadell-Werkstätten und der Sitzofen.
Außer um seiner militärischen Eigenschaften willen wird das Kastell von Marvão hauptsächlich wegen des unvergesslichen Blicks auf die schöne Landschaft geschätzt. Daher sollte man es sich nicht nehmen lassen, die Stadt an der Mauer entlang bis zum Bergfried zu begehen, wo man, wie ein Sprichwort besagt, "die Rücken der Vögel im Fluge sieht".
Das sehr gut erhaltene Kastell besteht aus mehreren aufeinander geschichteten Befestigungsanlagen aus unterschiedlichen, gut dokumentierten Bauperioden.
Aus der Zeit der christlichen Eroberung unter König Afonso II. (12. Jahrhundert) sind einige Mauerstücke, das romanische Portal des Bergfrieds, die Hintertür (die sogenannte 'Tür des Verrats') und die kleine Zisterne erhalten. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts ließ König Dinis Verbesserungs- und Verstärkungsarbeiten durchführen, sichtbar an den Portalen und der Einfriedung. Im 15. und 16. Jahrhundert verstärkte man die Eingänge, veränderte die Struktur des Bergfrieds so wie wir sie heute sehen, und baute die große Zisterne.
Die Bollwerke des 'Rodão'-Tores, des Stadttores, der kleinen Festung und der 'Rua Nova' sind zu einem späteren Zeitpunkt entstanden, nämlich im 17. Jahrhundert im Zuge einer Baukampagne, deren hauptsächliches Ziel in der Verbesserung der Verteidigungskapazität während der Kriege zwischen Portugal und Spanien zur Wiederherstellung der Unabhängigkeit (1640-68) bestand. Gegen Ende jenes Jahrhunderts wurden einige Ausrichtungen der Wachtürme verbessert und die Eingänge in das Burggelände verändert. Damals entstanden auch die mittlerweile verschwundenen Zitadell-Werkstätten und der Sitzofen.
Außer um seiner militärischen Eigenschaften willen wird das Kastell von Marvão hauptsächlich wegen des unvergesslichen Blicks auf die schöne Landschaft geschätzt. Daher sollte man es sich nicht nehmen lassen, die Stadt an der Mauer entlang bis zum Bergfried zu begehen, wo man, wie ein Sprichwort besagt, "die Rücken der Vögel im Fluge sieht".
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Marvão